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Wer eine Waschmaschine, eine Toilette oder Dusche in seinem Keller betreibt, steht vor einem Problem: Diese Räume liegen in der Regel unterhalb der Rückstauebene. Das anfallende Schmutzwasser kann also nicht über ein Gefälle abgeleitet werden. Stattdessen muss es mit einer Hebeanlage über die Rückstauebene gehoben werden, damit es überhaupt in die Kanalisation fließen kann.

Moderne Abwasserhebeanlagen aus Kunststoff oder Edelstahl können je nach Ausführung Höhenunterschiede von bis zu 20 m überwinden. Sie eignen sich je nach Nutzvolumen der Anlage sowohl für Ein- und Mehrfamilienhäuser, als auch für gewerblich und industriell genutzte Gebäude.

Neben der Förderhöhe ist die Beschaffenheit des Abwassers ein weiterer wichtiger Punkt bei der Wahl der richtigen Hebeanlage. Schmutzwasser aus Waschmaschinen oder Waschbecken, so genanntes Grauwasser, enthält keine groben Feststoffe. Daher lässt es sich leichter transportieren als Schwarzwasser, das mit menschlichen Fäkalien verschmutzt ist. Hebeanlagen für fäkalienhaltiges Abwasser sind daher so konzipiert, dass sie auch ohne Probleme Feststoffe transportieren können, ohne zu verstopfen.

Nach DIN EN 12056-4 sollten Hebeanlagen regelmäßig von einem Fachkundigen gewartet werden. Für Einfamilienhäuser mit privater Nutzung ist mindestens eine Wartung pro Jahr vorgesehen, bei Mehrfamilienhäusern zwei und bei gewerblicher Nutzung vier. Der Turnus sollte dabei stets dem Alter und der Beanspruchung der Anlage angepasst werden.

Aber auch schon in der Planung sind viele Faktoren zu beachten, sprechen Sie uns an, gern beraten wir Sie als Sach-/ und Fachkundiger Herstellerunabhängiger Betreib über Ihre Möglichkeiten.

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